Jakobs & Frenken PartGmbB
Steuerberater - Rechtsanwalt

Service

 

Anbei erhalten Sie verschiedene steuerliche und rechtliche Informationen. Bitte beachten Sie, dass diese Hinweise eine ausführliche Beratung im Einzelfall nicht ersetzen.


Mandanten-Informationen (Steuer- u. Wirtschaftsrecht)

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Mandanten-Informationen (September/Oktober)
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Mandanten-Informationen (Juli/August)
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Aktuelles


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15.05.2021

Sofortabschreibung für bestimmte digitale Wirtschaftsgüter

Hard- und Software ist wie alle anderen abnutzbaren Wirtschaftsgüter grundsätzlich über die Nutzungsdauer abzuschreiben, wenn diese länger als ein Jahr ist. Belaufen sich die Netto-Anschaffungskosten auf maximal 800 €, werden Hard- u. Software als geringwertige Wirtschaftsgüter angesehen und können sofort (in voller Höhe) abgeschrieben werden.

Nach einem aktuellen Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) kann für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2020 enden, bei Hard- u. Software eine einjährige Nutzungsdauer zugrundegelegt werden. Somit kann ab dem Wirtschaftsjahr 2021 eine Sofortabschreibung vorgenommen werden, wenn die Hard- und Software für die Einkünfteerzielung genutzt wird (also auch, wenn die Netto-Anschaffungskosten über 800 € liegen). Diese Grundätze gelten daher nicht nur für Unternehmer, sondern auch für Steuerpflichtige, die sog. Überschusseinkünfte erzielen (z.B. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, aus nichtselbständiger Arbeit oder sonstige Einkünfte).
Beim Ansatz der einjährigen Nutzungsdauer kommt es zu einer "Sofortabschreibung" in voller Höhe, auch dann, wenn die Hard-/Software erst im Laufe des Jahres erworben wird.

Zur Hardware gehören u.a. Computer, Desktop-PCs, Notebooks, Tablets sowie Peripheriegeräte wie z.B. Tastatur, Maus, Scanner, Mikrofon, Headset, Kamera, externe Laufwerke, Beamer und Drucker.

Die Software umfasst u.a. die Betriebs- u. Anwendersoftware zur Dateneingabe und Datenverarbeitung, ERP-Software und sonstige Anwendungssoftware zur Unternehmensverwaltung oder Prozesssteuerung.



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